„Mitten in der Gesellschaft, mitten im Leben“ – Ein Q&A mit Jacqueline Willcox, HAMBURG TEAM

Eine lächelnde Person vor einem Zitat: Mitten in der Gesellschaft, mitten im Leben… auf hellem Hintergrund.

Die Anforderungen an Wohnformen für Menschen in der zweiten Lebenshälfte verändern sich rasant. Die Generation 50+ ist aktiver, anspruchsvoller und gesellschaftlich stärker eingebunden als je zuvor. HAMBURG TEAM gestaltet diesen Wandel seit Jahren aktiv mit. Mit dem Fonds „Wohnen 70+“ entstehen Wohnkonzepte, die barrierefrei, ambulant betreut und bewusst in bestehende Quartiere integriert sind.

Wir haben mit Jacqueline Willcox darüber gesprochen, wie sich Senior Living jenseits klassischer Alterswohnanlagen weiterentwickelt, welche Rolle Standort, Nutzungsmischung und Nachfrage spielen und wie tragfähige Konzepte für Bewohner, Betreiber und Investoren entstehen.

Ihr habt mit dem Fonds „Wohnen 70+“ bereits klare Zeichen gesetzt: ambulant, barrierefrei, gesellschaftlich eingebunden. Welchen neuen Lebensraum möchten Sie in den kommenden 5‑10 Jahren schaffen, jenseits der klassischen Alterswohnanlage?

Jacqueline Willcox:
Die kommende Nutzergeneration, für die seniorengerechte Wohnformen relevant sein werden, sind die Babyboomer. Diese Generation ist die kaufkraftstärkste und gleichzeitig anspruchsvollste, die es bislang gab. Das bestehende Angebot muss daher nicht nur erweitert, sondern auch konzeptionell angepasst werden.

Dadurch bieten sich enorme Chancen – sowohl für Konzepte, die Versorgungssicherheit und Gemeinschaft vereinen, als auch für Immobilien, die flexibel, barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand sind. Gefragt werden Immobilien, die sich nicht nur von der Investmentlogik her, sondern auch für Nutzer:innen mehr in Richtung Wohnen „+“ bewegen.“

Sie vereinen Projektentwicklung, Investment und Property Management unter einem Dach. Wie nutzen Sie dieses Komplett-Know-how, um Senior Living so zu gestalten, dass Bewohner, Betreiber und Investoren gleichermaßen profitieren?

Jacqueline Willcox:
Durch unsere mehr als 25-jährige Erfahrung bei der Entwicklung von Wohn- und Quartierskonzepten wissen wir, dass Projekte nur funktionieren, wenn sie bedarfsorientiert nach den Wünschen der zukünftigen Nutzer:innen gestaltet werden. Wir setzen also beim Menschen an – nur eine wirklich nachgefragte Immobilie ist letztlich auch als Investmentprodukt interessant.

Bei HAMBURG TEAM verschmelzen die Fähigkeiten unterschiedlichster Fachexpert:innen und schaffen eine synergetische Zusammenarbeit. Für unser Property- und Asset Management bedeutet dies, dass wir eine Immobilie noch umfassender und sehr intensiv betreuen können, damit sie langfristig erfolgreich ist. Die enge Abstimmung mit den Nutzenden, sei es Bewohner:in oder Service- und Pflegedienstleister, ist dabei eine wesentliche Grundlage.“

Belebte Straßenszene mit hellen Mehrfamilienhäusern, Ladenzeilen, Fußgängern und Autos; moderne Architektur.

Urban, nachhaltig, werthaltig: Bei Ihren Projekten steht die Standortwahl ganz oben. Wenn Sie drei Schlagworte nennen müssten, die heute für einen erfolgreichen Senior Living-Standort gelten, welche wären das?

Jacqueline Willcox:
„Mitten in der Gesellschaft, mitten in der relevanten Infrastruktur, mitten im Leben.“

Senior Living entwickelt sich dort erfolgreich, wo Wohnen, Infrastruktur und gesellschaftliche Teilhabe zusammenkommen. Die Erfahrungen von HAMBURG TEAM zeigen, wie wichtig ein integrierter Blick auf Standort, Nutzung und langfristige Nachfrage ist. Auf der ELBA Conference kommen genau diese Perspektiven zusammen. Jacqueline Willcox und Sebastian Schlansky von HAMBURG TEAM sind vor Ort und offen für den direkten Austausch.

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