Die Anforderungen an Wohnformen für Menschen in der zweiten Lebenshälfte verändern sich grundlegend. Die nächste Generation 50+ ist aktiver, vernetzter und anspruchsvoller denn je. Gleichzeitig wächst der Bedarf an passenden Wohn- und Versorgungskonzepten kontinuierlich – unabhängig von konjunkturellen Schwankungen. HAMBURG TEAM gehört zu den Akteuren, die diesen Wandel seit Jahren mitgestalten und Senior Living konsequent an der Schnittstelle von Wohnen, Hospitality und Healthcare weiterdenken.
Wir haben mit Sebastian Schlansky darüber gesprochen, warum Senior Living gerade jetzt ein relevantes Investmentfeld ist, welche Rolle starke Netzwerke bei der Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte spielen und warum Plattformen wie die ELBA Conference dabei eine zentrale Funktion übernehmen.
Warum lohnt es sich für Investoren, gerade jetzt in Senior Living zu investieren – insbesondere an der Schnittstelle von Wohnen, Hospitality und Healthcare?
Sebastian Schlansky:
“Die Konjunktur unterliegt Schwankungen, die demografische Entwicklung nicht. Durch den zuletzt zurückhaltenden Immobilienmarkt und den ungebremst wachsenden Bedarf ist die Angebotslücke für Senior Living noch größer geworden. Gleichzeitig hat sich die Branche weiterentwickelt und passt sich den Anforderungen und Ansprüchen heutiger Nutzer:innen und dem Finanzmarkt an. Die Kombination aus einer Bedienung der Grundbedürfnisse (Healthcare), einem gesellschaftlichen Angebot (Service und Hospitality) bei gleichzeitiger Rückzugsmöglichkeit in der eigenen Wohnung trifft auf einen langfristig durch den demografischen Trend gesicherten Bedarf und generiert damit für Investoren Planbarkeit und Stabilität sowie Wert- und Mietsteigerungspotenzial.”
Welche Rolle spielen Netzwerke bei der Entwicklung zukunfts- und investmentfähiger Senior-Living-Konzepte?
Sebastian Schlansky:
“Die Kernfrage in diesem Zusammenhang ist, wie der vorhandene Bedarf auf ein optimales Angebot gelenkt werden kann, damit sich ein Investment langfristig bezahlt macht. Auch wenn sich die neuen Formen des Senior-Living-Segments von der Investmentlogik her immer mehr dem Wohnen nähern, bedarf es nach wie vor Spezialwissen hinsichtlich Konzeption, Management und Betrieb. Die Branche verfügt über sehr wertvolle und langjährige Erfahrungswerte. Der Austausch im Netzwerk trägt dazu bei, nicht nur aus einem breiten Spektrum an Erfolgen, sondern vielmehr aus erlebten Fehlern lernen zu können.”
Warum sollte man unbedingt bei der ELBA Conference dabei sein?
Sebastian Schlansky:
„Eine attraktive Plattform für den Wissenstransfer birgt enormes Potenzial. Sie ist dabei sowohl für Branchenneulinge geeignet, die sich zunächst mit dem demografischen Trend als Grundtreiber beschäftigen wollen, als auch für langjährige Experten, die ihr Wissen teilen und erweitern möchten. Im Idealfall führt dies dazu, dass man ein geeignetes Investmentprodukt oder eine passgenaue Investmentstrategie findet. Eins steht jedoch fest: Wir wollen alle lange leben. Und damit wir im Alter eine Wohnform finden, die zu uns passt, sind Konferenzen wie ELBA, bei der die relevanten Akteure zusammenkommen und dieses Angebot schaffen, besonders relevant und prägend.”
Senior Living steht exemplarisch für den Wandel im Wohnen: langfristig gedacht, nutzerorientiert geplant und wirtschaftlich tragfähig umgesetzt. Die entscheidenden Fragen lassen sich nur gemeinsam beantworten. Im offenen Austausch, mit Erfahrung aus der Praxis und mit Blick auf das, was kommt.






